Schachtbau, Betonsanierung, Bautenschutz
Experten am Werk
Ausnahmsweise geht es hier mal nicht direkt um Kabel, sondern um die Bausubstanz, die sich in der Kabelumgebung befindet oder völlig losgelöst vom Kabel steht. Auch in diesem Bereich haben wir uns spezialisiert und können Ihnen kompetent unter die Arme greifen. Wir verfügen über das Fachpersonal, die entsprechenden Qualifikationen und die geeigneten Maschinen.
Unsere Leistungen
- Schachtbau und Schachtsanierung
- Betonsanierung, Bautenschutz
Schachtbau und Schachtsanierung
Wir steigen für Sie nach unten
Wenn es darum geht, Kabelschächte oder Schachtanlagen neu zu bauen,
zu warten und zu reparieren, dann sind wir gefragt. Wir steigen für
Sie gerne nach unten und führen Begutachtungen von Schachtanlagen
durch. Unser sachkundiger Planungsingenieur nimmt zunächst die
Bewertung der Schäden vor. Dann wird unser Team aus qualifizierten
Mitarbeitern, alle mit S.I.V.V. Schein, für Sie aktiv und repariert
oder saniert die Anlagen schnell und problemlos.
Bei uns sind Sie also bestens aufgehoben.
Wir bieten Ihnen: Neubau / Inspektion / Wartung / Reparatur und Sanierung von Schachtanlagen
Betonsanierung, Bautenschutz
Das Aus für Risse und Rost
Betonoberflächen sind meist Wind, Wetter und anderen Umwelteinflüssen ausgesetzt – da bleibt es nicht aus, dass im Laufe der Zeit Schäden auftreten können.´Es bröckelt und rostet an tragenden Bauteilen, im Sockelbereich, an Fassaden, Balkonen oder Treppen. Hier ist professionelle Hilfe gefragt. Denn gerade bei der Sanierung oder Verstärkung von älteren oder fehlerhaften Bauten gilt es, viele Details, Regeln und Normen zu beachten.
Wir kennen die zahlreichen Vorschriften und Richtlinien und haben bei vielen Sanierungsfällen unsere Kompetenz unter Beweis gestellt. Lassen Sie sich von unseren Fachleuten beraten – wir verstehen unser Handwerk.
Wir bieten Ihnen: Bauwerksverstärkung und Bauwerksinstandsetzung durch Ergänzung der Bewehrung, Abdichtung, Injektion oder Rissinjektion
Unsere Qualifikationen in diesem Bereich:
- S.I.V.V. Scheine für Vorarbeiter
- Düsenführerschein (Nass- und Trockenspritzen)
- Qualifizierung SchaKal
- Qualifizierung GW 129 im Rahmen der Initiative BALSibau
Warum Betonsanierung?
Schäden richtig erkannt und repariert
In den vergangenen Jahren ist die Betonsanierung stärker in den Blickpunkt geraten. Vermehrt treten Schäden an Betonoberflächen auf. Es bröckelt und rostet an tragenden Bauteilen, im Sockelbereich, an Fassaden, Balkonen oder Treppen.
Solche Schäden stellen die Symptome dar, die dem Auge auffallen. Deren Ursachen können vielfacher Natur sein, sie liegen im Material, der seinerzeitigen Verarbeitung, den Umweltbedingungen, usw. Es gilt im folgenden auf diese Schäden näher einzugehen, deren Ursachen aufzuzeigen sowie Voraussetzungen und Möglichkeiten zur Behebung der Schäden darzustellen. Grundsätzlich gilt, daß auch bei Beton der Alterungsprozeß praktisch unumgänglich ist und insbesondere bei Stahlbeton mit der Zeit zu gravierenden Schädigungen führen kann.
Bei fachgerechter Verarbeitung ist der Bewehrungsstahl (Armierung) im Stahlbeton durch die hochalkalische (Lauge) Umgebung des Betons lange Zeit vor Korrosion geschützt. Doch auch hier setzt ein chemischer Prozeß ein, der Carbonatisierung genannt wird. Hierbei sinkt der pH-Wert von ca. 12,5 auf etwa 8 bis 9 ab. Das während des Abbindeprozesses des Betons entstandene hochalkalische Kalkhydrat reagiert mit Kohlensäure und wird zu kohlensaurem Kalk mit einem nur leicht alkalischen pH-Wert und zu Wasser.
Betonsanierung und begrenzter Stahlschutz
Belastungen durch Industrie und Verkehr
Hiermit endet der Schutz für den Stahl. Feuchtigkeit, eindringender Sauerstoff, saure Gase (z.B. Schwefelverbindungen in der Umgebungsluft) und Bakterien führen zum Rost. Während des Oxidationsprozesses des Bewehrungsstahles erhöht sich das Volumen um ein Vielfaches. Der dabei entstehende Druck hat Sprengwirkung und führt zu Abplatzungen, gefolgt von rostigen Ausfärbungen (Rostfahnen). Beschleunigt wird dieser Alterungsprozeß durch extreme Umwelteinflüsse und gegebenenfalls durch mangelhafte Verarbeitung des Materials beim Bau.
In Gebieten oder Bereichen mit einer erhöhten Belastung durch Kohlendioxid und anderen aggresiven sauren Gasen (z.B. Schwefeldioxid aus Industrie und Verkehr), insbesondere auch in Kombination mit erhöhter Luftfeuchtigkeit oder gar Nässe, wird der Prozeß der Carbonatisierung entsprechend beschleunigt.
Beton und Wasser
Nitrate und andere Salze
Ähnliches geschieht, wenn Beton salzhaltigem Wasser ausgesetzt ist. Außer in Meeresnähe kann dies auch bei mit Nitraten und anderen Salzen angereichertem Grund- oder Sickerwasser, z.B. aus der Landwirtschaft oder gar dem eigenen Garten, auftreten oder wenn sich im Winter bei der Verwendung von Streusalz Pfützen auf Treppenstufen und sonstigen Flächen bilden. Ähnlich wie bei der Abplatzung infolge Rostbildung geht es zu, wenn Wasser im Beton gefriert und der Beton, infolge der Ausdehnung bei der Eiskristallbildung, abgesprengt wird.
Bausünden
Unzureichende Verarbeitung
Ebenfalls gravierend wirken sich entsprechende Bausünden aus, wenn also z.B. die Armierung zu oberflächennah verarbeitet wurde, also keine ausreichende Betonüberdeckung gegeben ist, um der Carbonatisierung möglichst lange zu begegnen oder wenn bei der Verdichtung unsachgemäß gearbeitet wurde und sich daher entsprechend poröse Oberflächen oder gar "Kiesnester" gebildet haben.
Nutzungsbedingte Schäden
Dauerhafte mechanische Belastung
Erwähnt seien auch noch Schäden, die insbesondere nutzungsbedingt auftreten. So kommt es bei dauerhafter mechanischer Belastung, z.B. auf stark befahrenen oder begangenen Oberflächen, mit der Zeit zu entsprechenden Abnutzungserscheinungen wie Rillenbildung oder Abrundung von Kanten (z.B. bei Treppen). Ferner können Schäden auch durch unvorhergesehene, extreme mechanische Belastungen, also durch unsachgemäße Nutzung, erfolgen.